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Über uns

Nationale Kontaktstellen (NKS) werden von der Regierung eines Landes gegenüber der Europäischen Kommission offiziell benannt. Sie informieren über das EU-Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020 und unterstützen Wissenschaftler/innen in allen Phasen der Antragstellung - von der Einordnung einer Projektidee, über die Gestaltung und Einreichung des Antrags bis hin zur Projektdurchführung.

In Deutschland gibt es ein Netzwerk von Nationalen Kontaktstellen der Bundesregierung, das Unterstützung für jeden Teilaspekt des Europäischen Rahmenprogramms anbietet. Die deutschen NKS werden von den zuständigen Fachministerien der Bundesregierung - dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Innovation (BMWi) - benannt und finanziert. Sie agieren im Auftrag dieser Fachministerien und arbeiten in enger Abstimmung mit ihnen.

Die Nationalen Kontaktstellen sind in Deutschland in der Regel bei sogenannten Projektträgern angesiedelt, die wiederum organisatorisch Teil von Großforschungseinrichtungen (wie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.) sind. Die Bundesregierung hat die Abwicklung ihrer nationalen Projektförderung an dieses Netzwerk der Projektträger ausgelagert. Durch die Ansiedlung der NKS in diesen Strukturen werden Synergieeffekte zwischen nationaler und europäischer Förderberatung erzielt.

Nationale Kontaktstellen gibt es in allen europäischen Mitgliedstaaten sowie in den an Horizont 2020 assoziierten Staaten.

Weitere Informationen: http://www.eubuero.de/nks.htm